[Annotatie]: Viele Menschen halten sich für den Nabel der Welt oder für einen der sieben Weisen, aber bei Redewendungen sind sie mit ihrem Latein am Ende. Redensarten sind für sie oft rätselhaft wie eine Sphinx und kommen ihnen vor wie die Büchse der Pandora; sie beobachten sie mit Argusaugen, weil ihnen diese Ausdrücke nicht gerade vorkommen wie das achte Weltwunder. Anstatt aber auf der Bärenhaut zu liegen und sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, sollten sie lieber diesen Augiasstall ausmisten und den Gordischen Knoten zerschlagen, dann werden sie von der Muse geküsst und fühlen sich wie auf dem Olymp. Dieses Buch ist kein trojanisches Pferd, und niemand muss deswegen in Panik geraten. Man braucht nur einen Obolus zu entrichten und schon wird, wie aus einem Füllhorn, die Herkunft von 200 Redewendungen aus der griechischen und römischen Antike geklärt, ohne den Faden zu verlieren. Zustände wie im alten Rom! [Flaptekst]: Ob man nun eine Achillesferse hat oder mit einer Xanthippe verheiratet ist - wenn man einen Musenkuss bekommt und den Pegasus reitet, kann man den Gordischen Knoten zerschlagen und die Lorbeeren verdienen. Dann lächelt Fortuna und gießt ein Füllhorn aus! Der dritte Band von Gerhard Wagner, der nunmehr die 200 wichtigsten Redewendungen aus der Antike erklärt. Der Band besticht wie seine Vorgänger durch eine Fülle an Hintergrundinformationen, den Kenntnisreichtum des Autors, der den Leser durch seine Kompetenz, aber auch seinen Humor von der ersten bis zur letzten Zeile zu fesseln vermag. Zusätzlichen Genuss bietet die Vielfalt der die Redewendungen begleitenden Illustrationen.